Aktueller-Stand

16.10.2013

Sportkegelklub  Rot-Weiss
El.Behrend

Copyright by P-H-B 2001

V o r s t a n d:

D i e t e r  H e l d

Dienhof 4
92242 Hirschau

Tel.: 09622 - 2629

 

Held Dieter

2. Vorstand         Marcus Dolles

Kassier               Alexander Held

Sportwart           Rösch Daniel

Schriftführer       Judith Birner

Klub - Satzung

Rot – Weiss

Ein Sportkegelklub im TuS Hirschau, offen für alle !!

 

Kegeln in Hirschau:

Das moderne Kegeln mit Asphaltbahnen u. etwas später auch mit Stellautomaten nahm seinen

Anfang im Jahre 1954 und ist nicht von der Persönlichkeit Herrmann Häckls zu trennen, der als

Begründer u. Initiator über Jahrzehnte hinweg die Geschicke des Kegelsports gelenkt hat.

 

Der Sportkegelklub Rot – Weiss ist genau 10 Jahre jünger.

Er wurde 1964 aus Kreisen des Fußballvereins unter Federführung von Anderl Müller

angestrebt u. die neun , die an diesem Abend anwesend waren ( Nispel Karin, Duschner Frieda

Dotzler J., Dolles Walter, Müller Anderl, Benke Reinhold, Duschner Georg, Unger Kurt, u.

Enderer Franz ) wählten zu ihren 1. Vorstand Karin Nispel (K. Fischer ) die schon große Erfahrung

im Kegelsport bei den Hirschauer Damen sammeln konnte.

Der Klub erhielt den Namen „ Saunogel „

Dem neu gegründetem Klub schlossen sich wenig später noch folgende Mitglieder an:

Nispel Otto, Hahn Alfred, Birnstein F., Lorenz G., Kräml H., Zerhau Herbert, Bayer F. u.

Bauer H.

Diese 17 Kegler werden als Gründungsmitglieder betrachtet u. wurden 1990 beim 25 jährigen

Jubiläum als solche geehrt.

Ihnen lag vor allem das Gesellschaftliche, aber auch der sportliche Ehrgeiz am Herzen.

 

In der Ausschusssitzung vom 01.05.1964 wurde der Klub „ Saunogel „ in die Kegelabteilung

des TuS Hirschau aufgenommen u. in der Generalversammlung am 26. 12.1964 von H. Häckl

offiziell vorgestellt u. begrüßt.

 

1965 wurde erstmals an Verbandsspielen teilgenommen.

Da es damals nur eine Bezirksliga u. eine Kreisklasse gab, spielte die neue Mannschaft in der

Kreisklasse.

Der Name „ Saunogel „ war für den Keglerverband jedoch nicht „sportgerecht „ u. musste daher

umbenannt werden.

Der neue Name war schnell gefunden, man wählte die Farben des Fußballtrikots, die auch die

Farben der Stadt Hirschau sind, nämlich „ Rot – Weiss „

Saunogel blieb aber bis 1969 der inoffizielle Name des Klubs

 

Karin Nispel gab, nachdem alle Anfangsschwierigkeiten beseitigt waren, den Vorsitz ab u. als

neuer Vorstand wurde Franz Enderer gewählt.

 

1969 übernahm Günter Kahrweg den Posten als 1. Vorstand.

Er organisierte den Klub völlig neu, der Name Saunogel wurde nun ganz gestrichen u. der Klub

nannte sich ab jetzt nur noch Rot – Weiss Hirschau.

 

Im Spielbetrieb waren zwei Mannschaften: RW 1 Kreisklasse u. RW 2 Kreisklasse B

Mitglieder 29 davon 13 Aktive.

1969/1970 war die erste Saison in der man über 2 Bahnen verfügte.

Die Jahreshauptversammlungen wurden mit einem gemeinsamen Essen u. anschließendem gemütlichem

Beisammensein verbunden.

Diese Tradition wurde bis heute beibehalten.

 

Zu den sportlichen Erfolgen kam auch eine Neubelebung der gesellschaftlichen Zusammenkünfte

jeden Donnerstag. Es sprach sich schnell herum: Bei Rot-Weiss sind alle willkommen, egal ob

gute oder weniger gute, männliche oder weibliche Kegler, aufgenommen werden sie alle wie

es in einer großen Familie üblich ist.

Diese „ Offenheit „ wurde zum Aushängeschild von Rot-Weiss bis heute.

 

 

In den folgenden Jahren kamen viele neue Kegler nicht nur aus Hirschau, sondern vor allem aus den

umliegenden Gemeinden dazu.

Es kamen aber nicht nur Kegler, es gingen auch viele wieder zu anderen Klubs oder hörten ganz auf.

Rot-Weiss war u. ist eben ein für alle offener Klub, der nicht die festgefügten Strukturen anderer

Vereine hat, was natürlich nicht immer ein Vorteil ist.

Bei der Vielschichtigkeit u. unterschiedlichen Interessen der R-W Kegler, blieb es nicht aus, dass

auch gravierende Meinungsverschiedenheiten auftraten.

Diese unter einen Hut zu bekommen war damals wie heute eine der schwierigsten Aufgaben des

Vorstands.

Kahrweg, dessen persönlicher u. zum Teil auch autoritärer Führungsstil nicht immer von allen

geteilt wurde, musste sich so manche herbe Kritik anhören u. es kam zu erheblichen Spannungen

unter den aktiven Keglern.

Abstieg der 1. Mannschaft u. weitere negative Umstände führten zum Rücktritt v. G. Kahweg.

 

Dez. 1973 Ersatz für Kahrweg zu finden schien fast unmöglich. Nach langen Debatten u. gutem

Zureden erbarmte sich Hans Linthaler u. übernahm den Posten des 1. Vorstands u. damit eine

schwere Aufgabe. Er tat was in seiner Macht stand, um den Schaden soweit wie möglich in Grenzen

zu halten u. versuchte die aktiven Kegler wieder zu motivieren. Der Spielbetrieb 1973/1974 konnte

reibungslos fortgesetzt werden u. endete mit Mittelplätzen für RW 1 u. RW 2 . Der Klassenerhalt

beider Mannschaften war somit gesichert u. darf als großer Erfolg für Linthaler gewertet werden.

Dem Vorstand gelang es auch, dank seiner verbindlichen Art, wieder Ruhe in die Mannschaften

zu bringen u. gegensätzliche Meinungen der einzelnen Spieler auf einen Nenner zu bringen.

Erstmals wurde auch über eine dritte Mannschaft nachgedacht.

 

Dez. 1974 Nachdem nun einige Wogen geglättet waren, konnte man in der J.Hauptversammlung

Günter Kahrweg erneut dazu gewinnen, den 1. Vorsitz zu übernehmen.

Mit neuem Schwung u. Einsatz von allen ging man ins neue Jahr.

Wie fast immer wurden Mühe u. Ehrgeiz belohnt . Die 1. Mannschaft belegte Platz 1, wurde

Meister u. stieg in die Kreisklasse A auf.

Auch im neuen Jahr konnten wieder zahlreiche neue Kegler aufgenommen werden.

 

Ein gravierendes Problem von Rot-Weiss konnte damals, wie auch in späteren Jahren nicht

gelöst werden. Viele der guten Kegler wechselten , bedingt durch berechtigten sportlichen

Ehrgeiz, zu Klubs oder anderen Vereinen, die bereits in höheren Klassen oder Ligen spielten, über.

Dieser Aderlass schmerzte den Klub besonders schwer, hing doch von solchen guten Keglern

der sportliche Erfolg entscheidend ab.

Diesen negativen Trend zu stoppen sollte erst viel später gelingen.

 

1975/76 zur neuen Saison sollte, bedingt durch die große Zahl an Neuzugängen, eine dritte

Mannschaft gemeldet werden. Dies scheiterte jedoch an der Tatsache, dass es auf den zwei

vorhandenen Bahnen einfach nicht möglich war, weitere Mannschaften zeitlich unterzubringen.

Sep. 1976 legte G. Kahrweg, aus rein persönlichen Gründen sein Amt als 1. Vorstand nieder.

 

1976/ 1977 Die Saison begann dessen ungeachtet wiederum mit 2 Mannschaften, eine dritte war

aus Platzmangel immer noch nicht möglich. Rot-Weiss war zu diesem Zeitpunkt soweit gefestigt

u. stabil, dass es eine Weile auch ohne Vorstand ganz gut ging.

Erst zur Jahreshauptversammlung im Dezember bemühte man sich um einen neuen Vorstand.

Heinz Müller, der sich nach langem Überreden, zur Verfügung stellte, wurde mit großer

Mehrheit gewählt.

 

Seine Vorstellungen von der Führung des Klubs wich erheblich von der seines Vorgängers ab.

Weniger Direktiven, dafür aber mehr Eigenverantwortung der Spieler u. Mannschaftsführer waren

jetzt gefragt. Es war auch die Zeit, an der die Gesellschaftsabende ganz groß geschrieben wurden.

Fast alle Frauen der aktiven Kegler beteiligten sich daran, u. der große runde Tisch war oftmals zu

klein für alle.

 

Müller verstand es, durch seine ausgleichende Art die Mannschaften zusammenzuhalten u. zu motivieren.

Ende der Saison belegte RW 1 Platz 1 u. stieg dank Klassen-Neueinteilung gleich um 2 Klassen in die

Kreissonderklasse (heutige Bez.Liga B) auf. RW 2 spielte nun in der Kreisklasse B.

 

1977 von Mai bis September wurde die Kegelbahn umgebaut u. auf 4 Bahnen erweitert. Rot-Weiss

beteiligte sich mit Hahn Alfred u. Müller Heinz mit insgesamt 575 Arbeitsstunden.

 

1977/1978 konnte Rot-Weiss, dank der jetzt 4 Bahnen u. seiner über 20 aktiven Kegler erstmals

mit 3 Mannschaften in die neue Saison starten. RW 3 spielte in der Kreisklasse D.

Rot-Weiss 2 schaffte den Klassenerhalt nicht u. stieg in die Kreisklasse C ab.

 

1978/1979 auch in dieser Saison wurde wieder mit 3 Mannschaften gestartet.

Alle drei Mannschaften schafften diesmal den Klassenerhalt.

 

1979/1980 wiederum waren die drei Mannschaften im Spielbetrieb und dank der neuen Klassen-

aufteilung stieg RW 2 in die Kreiskl. B u. RW 3 in die Kreiskl. C auf.

Vorstand Müller konnte eigentlich mit dem Klub u. seiner Führungsarbeit zufrieden sein; aber

alle, die so einen Posten schon mal hatten, wissen auch wie viel Mühe u. Arbeit zu erbringen sind,

damit alles so läuft.

 

1980 zur Jahreshauptversammlung kandidiert Müller nicht mehr u. die Mitglieder des Klubs mussten

sich wieder einmal nach einen neuem Vortand umschauen.

Gerade zum richtigen Zeitpunkt, voller Energie u. Tatendrang stellte sich für dieses Amt

Rudi Hanft zur Verfügung u. wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.

Nach der eher sanften Art von Müller, betonte R. Hanft nun wieder die etwas härtere Gangart auch,

oder vor allem gegenüber den anderen Hirschauer Kegelklubs.

Er wollte so etwas wie ein Rot-Weisses Gegengewicht zu der Dominanz von Fortuna aber vor allem

von AF. u. damit natürlich zu H. Häckl, schaffen.

Es war eine schwierige Aufgabe, die er sich da gestellt hat. Man muss wissen, dass alles was bis dahin

in der Abt. Kegeln geschah, ausschließlich von AF bzw. H. Häckl beschlossen wurde.

Andere Klubs hatten da kaum eine Chance sich mit einzubringen.

Hanft war hartnäckig u. nutzte jede Gelegenheit die sich ihm bot, um die Interessen von Rot-Weiss

durchzusetzen. Es gelang zwar nicht immer, aber er legte damit die Grundlagen ohne die später

eine Wende zugunsten Rot-Weiss nicht möglich gewesen wäre.

 

1980/81 Dieses mal hatte RW1 Pech und musste in die Kreisklasse absteigen. RW 2 u. 3 spielten

weiterhin in der Kr.Kl. B bzw. Kr. Kl. C

 

1981/82 Unverändert RW 1 u. RW 3 . RW 2 schaffte den Aufstieg in die Kr.Kl. A

 

1982/83 RW 1 u. 3 Klassenerhalt, RW 2 Abstieg in Kreiskl. B

 

1983/84 RW 1 u. 3 Klassenerhalt, RW 2 Aufstieg in Kreiskl. A

 

1984/85 RW 1 u. 3 Klassenerhalt, RW 2 Abstieg in Kreiskl. B

 

1985 Nach 30 Jahren als Abteilungsleiter kandidiert Hermann Häckl nicht mehr. Sein Nachfolger

wird Gerd Fleischmann.

 

1985/86 Keine Veränderungen

 

1986/87 Glücksjahr für RW; Die erste u. zweite Mannschaft wurden Meister in ihrn Klassen

und stiegen auf. RW1 in die Bzl. B u. RW2 wieder einmal in die Kreiskl. A

RW3 hatte das Glück durch Klassenaufteilung in die Kreiskl. B vorzurücken.

 

1987/88 In dieser Saison wurde erstmals mit 4 Mannschaften gespielt, und alle Mannschaften

erreichten den Klassenerhalt.

RW1 Bez.L. B; RW2 Kr.Kl.A; RW3 Kr.Kl. B u. RW4 Kr.Kl. C

 

1988/89 Pech für RW1, Abstieg in die Kr.Kl. RW2 – 4 Klassenerhalt.

 

1989 Nach 9 jähriger Tätigkeit als Vorstand beschloss R. Hanft nicht mehr für diesen Posten zu

kandidieren. Er hatte durch seine konsequente Linie vieles für Rot-Weiss erreichen können, anderer-

seits sich damit auch reichlichem Gegenwind ausgesetzt. Dass dieser auch aus den eigenen Reihen

kam, schmerzte doppelt.

Karl-Heinz Oppitz , der auch Sportheim-Wirt war, wurde mehr oder weniger dazu genötigt, den Posten

zu übernehmen. Er übernahm ihn mit der Bedingung nur für 2 Jahre u. der Zusage des 2. Vorst. J. Behrend,

ihn bei allen Arbeiten voll zu unterstützen.

 

1989/90 Mannschaftsmässig blieb alles beim Alten.

RW1 Kr.Kl.; RW2 Kr.Kl. A; RW3 Kr.Kl. B; RW4 Kr.Kl. C

 

1990/91 Dank vieler Neuzugänge u. wesentlich weniger Abgänge konnten in dieser Saison erstmalig

eine 5. Mannschaft gemeldet werden. Sie spielte wie RW4 in der Kr.Kl. C

Erfolg für RW1 u. Aufstieg in die Bez.L. B

 

1991 Ein Jahr mit viele Neuanfängen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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